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Biografien

Leben und Wirken der Familie Tesch in Frankfurt- Verortung und Spurensuche

von Bruni Marx

Johanna Tesch (SPD) gehörte von 1919 bis 1924 zu den ersten weiblichen Parlamentarierinnen in der Weimarer Republik. Ihr Mann Richard arbeitete bei der „Volksstimme“. Der jüngste Sohn Carl floh 1935 aus Deutschland. Er kehrte 1945 aus dem Schweizer Exil zurück und begründete gemeinsam mit Else Epstein den „Frankfurter Bund für Volksbildung“ neu.

Bildungswesen

Abi-Plakate - Rückenwind fürs Abitur

von Martin Berthoud und Stefan Jakob

Das Projekt "Abi-Plakate als Spiegelbilder des Wandels..." untersuchte, wann und wie diese Plakataktionen entstanden sind und welche Aussagen und Motive diese Plakate prägen. Die Darstellung stützt sich auf Berichte und Fotos der Protagonisten der gesamten Schulgemeinde; als weitere Quelle dienten Abitur- und Schuljahrbücher, erweitert um Literatur- und Internet-Material.

Stacheldraht hinter der russischen Druckereihalle erinnert immer noch an den Kampf mit dem KGB
Stacheldraht hinter der russischen Druckereihalle erinnert immer noch an den Kampf mit dem KGB.

Migration und Neuanfänge

NTS und Possev – russische Emigranten in Frankfurt–Sossenheim

von Dr. Matthias Vetter

Als ich in den Achtzigerjahren in Heidelberg russische Geschichte und Literatur studierte, war es nichts Ungewöhnliches, dass ein Teil der Lektüre nicht aus der Sowjetunion, sondern von russischen Exilverlagen stammte. Der Grund lag in der sowjetischen Zensur....

Ehemaliges Montagegebäude Orber Straße 4. Foto: Ulf Ludßuweit, 2008
Ehemaliges Montagegebäude Orber Straße 4. Foto: Ulf Ludßuweit, 2008

Technik, Handel, Gewerbe und Unternehmen

Das ehemalige Landmaschinenunternehmen Philipp Mayfarth & Co. Frankfurt

von Ulf Ludßuweit

Ph. Mayfarth & Co., einst ein Inbegriff für qualitativ hochwertige Landmaschinen aus Frankfurt, ist heute fast in Vergessenheit geraten. Unter Leitung des visionären Mitbegründers Samuel Moser erlangte das Unternehmen seinen guten Ruf über die Grenzen des damaligen Deutschen Kaiserreiches hinaus.

Die Eröffnung der Ausstellung im „Club Voltaire“. Foto: Lourdes Guerra
Die Eröffnung der Ausstellung im „Club Voltaire“. Foto: Lourdes Guerra

Migration und Neuanfänge

Eine Ausstellung über den Spanischen Kulturkreis „Círculo Cultural Español de Frankfurt“

von Lourdes Guerra

Lourdes Guerra und Lála de Brito recherchierten die Geschichte des 1961 gegründeten und damit ältesten spanischen Immigrantenvereins in Deutschland. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist eine eindrucksvolle Ausstellung (zwölf A1-Tafeln) mit Fotos, Flugblättern und Zeugenaussagen über die vielfältigen...

Die Läuferin Emmy Haux (SC 1880 Frankfurt) beim Ziel-Einlauf 1926 am Opernplatz. Das Bild wurde vom Archivar des SC 1880 zur Verfügung gestellt.
Die Läuferin Emmy Haux (SC 1880 Frankfurt) beim Ziel-Einlauf 1926 am Opernplatz. Das Bild wurde vom Archivar des SC 1880 zur Verfügung gestellt.

Vereinsleben und Sport

Zur Geschichte der Frankfurter Stadtstaffeln

von Peter Schermer

Im Jahr 2014 habe ich mich an der vom Historischen Museum Frankfurt veranstalteten Ausstellungsreihe „Stadtlabor unterwegs“ beteiligt, die sich zu dieser Zeit mit den Frankfurter Wallanlagen befasste. Mir ging es darum, an die von 1911 bis 1980 in Frankfurt ausgetragenen Stadtstaffeln zu erinnern....

Meta Quarck-Hammerschlag (1864 – 1954). Foto: Archiv des Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt
Meta Quarck-Hammerschlag (1864 – 1954). Foto: Archiv des Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt

Biografien

Meta Quarck-Hammerschlag (1864 - 1954)

von Hanna Eckhardt

Am 22. Dezember 1864 wird Meta Quarck-Hammerschlag „in einer kleinen Wohnung des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt, Frankfurt an der Hauptstraße von Höchst nach Nied“ als älteste von fünf Schwestern geboren. Ihr Vater, der Kaufmann Wilhelm Chrysostomus Heinrichs, erwirbt 1866 das „Dalberger Haus“...

Laden Kleiner Biergrund in Offenbach am Main mit ausschließlich männlichem Verkaufspersonal, wie im Einzelhandel damals üblich. Foto: Institut für Stadtgeschichte Frankfurt, W 1/70
Laden Kleiner Biergrund in Offenbach am Main mit ausschließlich männlichem Verkaufspersonal, wie im Einzelhandel damals üblich. Foto: Institut für Stadtgeschichte Frankfurt, W 1/70

Technik, Handel, Gewerbe und Unternehmen

Jakob Latscha, Kaufmann und Sozialreformer

von Dr. Wolfgang Storm

Im Vordergrund meiner Darstellung steht zunächst Jakob Latschas Rolle als Kaufmann. Aus einfachen ländlichen Verhältnissen stammend, hatte er nur Volksschulbildung und eröffnete mit wenig Kapital, aber mit einer klaren Vorstellung, wie man im Lebensmittelhandel erfolgreich sein konnte, seinen ersten...

Türgriff der Schillerschule, 1908. Foto: privat
Türgriff der Schillerschule, 1908. Foto: privat

Bildungswesen

100 Jahre Schillerschule

von Claudia Kauter

Die Schillerschule in Sachsenhausen feierte im Jahr 2008 ihren 100. Geburtstag. Dieses Jubiläum war Anlass genug, die Schulgeschichte zu untersuchen und dabei festzustellen, was daran eher als Kontinuität, was als Wandel zu werten ist.

Die Textorstraße heute. Foto: Jens-Holger Jensen
Die Textorstraße heute. Foto: Jens-Holger Jensen

Häuser und Straßen

Die Textorstraße – Geschichte und Geschichten

von Jens-Holger Jensen, Günter Appel und Georg Becker

Die Textorstraße unterscheidet sich für den ungeübten Betrachter vielleicht nicht sehr von anderen Straßen Sachsenhausens – und doch hat gerade die Textorstraße für den geschichtsinteressierten Bewohner außerordentlich viel zu bieten. Ihr kommt beispielsweise eine besondere Bedeutung hinsichtlich...

Friedrich Fauldrath, Spielende Kinder und eine Frau am Eschbach, Öl auf Leinwand.
Friedrich Fauldrath, Spielende Kinder und eine Frau am Eschbach, Öl auf Leinwand.

Kunst- und Kulturgeschichte

Friedrich Fauldrath – ein Maler aus Bonames

von Cornelia Picard

Friedrich Fauldrath war ein Lithograf und Maler, der aus einer alteingesessenen Bonameser Familie stammte und von seiner Geburt im Jahre 1886 bis zu seinem Tod im Jahre 1965 hier lebte. Fauldrath war auf autodidaktischem Weg zur Malerei gekommen und malte mit Vorliebe Landschaftsansichten...

Frankfurter Stadtplan von 1904 mit dem "Irrenschloss".
Frankfurter Stadtplan von 1904 mit dem "Irrenschloss".

Biografien

Vom Scherbenfund auf dem Affenstein zum Denk- und Erinnerungsmal für die erste Alzheimer-Patientin Auguste D.

von Rudolf Dederer

Mit Auguste D. beschäftige ich mich seit 2008. Damals wurde bei Ausschachtungsarbeiten auf dem Campus Westend der Goethe-Universität der Affenstein-Turm freigelegt. Der Historikerstreit, der um den Turm entbrannte (Warte der alten Stadtbefestigung vs. Eiskeller der ehemaligen Frankfurter...

Jugendfreie Show: Buddy Guy auf der Bühne im Sinkkasten an der Brönnerstraße (1. Mai 1981). Foto: Martin Feldmann
Jugendfreie Show: Buddy Guy auf der Bühne im Sinkkasten an der Brönnerstraße (1. Mai 1981). Foto: Martin Feldmann

Kunst- und Kulturgeschichte

Wo sich Jazz- und Blues-Größen die Klinke in die Hand gaben

von Martin Feldmann

Der Sinkkasten – Internationale Jazz- und Blues-Größen gaben sich hier die Klinke in die Hand. Von einer solchen Szene kann Frankfurt heute nur noch träumen. Die Idee, die Story des ehemaligen Jazz- und Blues-Clubs zu schreiben, stammt von Hans Pehl.

Eduard Beit von Speyer mit Enkelkind Charlotte 1927. Foto: Privatbesitz Burin
Eduard Beit von Speyer mit Enkelkind Charlotte 1927. Foto: Privatbesitz Burin

Jüdisches Leben in Frankfurt

Villa Beit von Speyer: ein Beispiel der Arisierung von Immobilien

von Dieter Wesp

Im Jahr 1901 baut der Bankier Eduard Beit mit seiner Ehefrau Lucie, geborene Speyer, eine prächtige Villa im Sachsenhäuser Westen. Von 1937 an nutzt das Kaiser-Wilhelm-Institut für Biophysik das Haus mit dem großen Grundstück, das mittlerweile der Stadt Frankfurt gehört. Das Institut ist...

Plakat aus dem Projekt. Fotos: privat
Plakat aus dem Projekt. Fotos: privat

Gesellschaft im Wandel 

Orte der Revolte: Frankfurt am Main 1965 – 1980

von Norbert Saßmannshausen

Das Projekt hatte das Ziel, ein „Adressbuch der Revolte“ zu erstellen und die vielfältigen Momente der gesellschaftlichen Debatten und Konflikte der damaligen Zeit in Frankfurt sichtbar zu machen. In diesem langen „Roten Jahrzehnt“ (Gerd Koenen) gab es nicht nur Demonstrationen, Straßenkämpfe und...

Kirchen und Gemeinden

Unter der Haube - Diakonissen gestern und heute

von Eleonore Heuer

Mein Projekt war einer wichtigen Frankfurter Institution gewidmet, die Stadt- und Gesellschaftsgeschichte geschrieben hat: Den Diakonissen gestern und heute. Das Diakonissenhaus konnte 2020 auf 150 Jahre Bestehen in Frankfurt zurückblicken.

Lilo Günzler erhielt am 29. April 2009 das Bundesverdienstkreuz für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. (Foto: Dominik Buschardt)
Lilo Günzler erhielt am 29. April 2009 das Bundesverdienstkreuz für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. (Foto: Dominik Buschardt)

Biografien

"Jetzt geht es mir gut - jetzt kann ich reden."

von Lilo Günzler (†)

Die Stadtteil-Historikerin Lilo Günzler beschreibt in ihrer Autobiographie ihr Überleben als „Mischling ersten Grades“, als der sie sich tituliert sah, in der Frankfurter Innenstadt. Mehr und mehr wird dieser rassenideologische Ausdruck zum Symbol ihrer Angst und zum Damoklesschwert über ihrer...

Eine alte Postkarte zeigt das damalige Nordend. Bild: Sammlung Jörg Harraschain.
Eine alte Postkarte zeigt das damalige Nordend. Bild: Sammlung Jörg Harraschain.

Frankfurter Stadtteile im Wandel 

"So lebte man damals im Nordend"

von Jörg Harraschain

Das Nordend ist in Frankfurt ein Stadtteil, der vornehmlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Stadterweiterung und nicht durch Eingemeindung entstanden ist. Die Gemarkungsgrenze zu Bornheim war einst die Friedberger Landstraße.

Infostand, 1973. Foto: "Rosa Geschichten", Münster
Infostand, 1973. Foto: "Rosa Geschichten", Münster

Gesellschaft im Wandel 

Die Rote Zelle Schwul

von Jannis Plastargias

Auf dieses Thema stieß ich, als ich die Geschichte des Cafés Größenwahn und Hans Peter Hoogens, der mit seinem Kompagnon das Lokal 1978 eröffnete, recherchierte: Der Gastronom war in der Gruppe RotZSchwul (Rote Zelle Schwul) aktiv gewesen, doch sehr viel mehr konnte ich dazu im Internet nicht...

Foto: Sammlung Margot Schäfer
Foto: Sammlung Margot Schäfer

Weltkriege, Nationalsozialismus und Nachkriegszeit

Aufnahme und Zwangsaufnahme der Flüchtlinge und Heimatvertriebenen nach 1945

von Margot Schäfer

Bei einem Vortragsabend des Harheimer Kulturvereins im Jahr 2010 wurden Fragen nach der Zwangseinweisung der Heimatvertriebenen nach 1945 gestellt. Nach der Veranstaltung fragte Karl-Heinz Fritz, Stadtteil-Historiker aus Heddernheim und Mitglied des Harheimer Kulturvereins, ob ich nicht darüber ein...

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